The Queen’s Singers

Die extravagante Hofkapelle der Tudors
So. 25.10.26 18:15 Konzert

Martinskirche
Basel

Mitsing-Konzert

Die Regierungszeit Königin Elisabeths I. gilt als das goldene Zeitalter der englischen Musik. Die Chapel Royal war das musikalische Zentrum des Landes und zog die bedeutendsten Sänger und Komponisten Englands an. Am Hof und in den Kirchen blühte die Chormusik auf. Chorknaben, Sänger und Komponisten schufen gemeinsam ein reiches Repertoire, das bis heute begeistert. Westminster gehörte zu den wichtigsten Musikzentren des Landes. Zu grossen Festen kamen dort Chöre aus verschiedenen Kirchen zusammen.

An diese Tradition knüpfen wir an. Gemeinsam mit unserem Publikum singen wir eines der Meisterwerke des elisabethanischen Zeitalters: Thomas Tallis‘ «Spem in alium». Das Werk ist für acht Chöre mit je fünf Stimmen geschrieben. Mit seinem überwältigenden Klang gehört es zu den aussergewöhnlichsten Kompositionen der Renaissance.

Annelise Ellars
Kaho Inoue
Dorothea Jakob
Tessa Roos
Guillaume Ribler
Marco Cassiano
Martin Kautzsch
Loïc Paulin
James Tomlinson
Kimon Barakos
Jedediah Allen
Josef Laming – Orgel
Grace Newcombe – Leitung

Sie sind herzlich eingeladen, an unserem Workshop-Chor teilzunehmen und gemeinsam «Spem in alium» mit uns zu singen. *** Aktuell freuen wir uns besonders über weitere Anmeldungen für die Stimmen Tenor, Bariton und Bass. Willkommen sind ebenfalls tiefe Altstimmen, die gerne eine Tenorstimme übernehmen möchten.

Sopran- und Altstimmen können sich weiterhin für die Warteliste anmelden. Ob wir weitere Plätze vergeben können, hängt davon ab, ob sich noch genügend tiefere Stimmen anmelden, damit ein ausgewogenes Klangverhältnis gewährleistet ist.

Bitte melden Sie sich über diesen Link an. (Teilnahme gratis)

Hauptproben:
Samstag, 24. Oktober, 14:00–18:00
Sonntag, 25. Oktober, 16:30–17:45

Eintritt frei – Kollekte

Kolumne

Ich bin dabei

David Fallows
Übersetzung: Marc Lewon

Ich habe bereits Anfang des Jahres über Tallis’ wunderbare vierzigstimmige Motette «Spem in alium» geschrieben. Für diese Kolumne aber beschäftigen mich eher zwei andere wundersame Werke dieses Konzertprogramms: «Jesus autem transiens» und «This is the record of John». Das erste ist von Robert Wylkinson, und das letztere findet sich im Eton-Chorbuch und ist ein dreizehnstimmiger Kanon in gleicher Lage, wobei Quint- oder Oktavparallelen akribisch vermieden werden (genau wie bei «Spem in alium», was hier jedoch vielleicht eine noch grössere Herausforderung dargestellt haben wird). Die verschiedenen Einsätze symbolisieren die zwölf Apostel, wobei Jesus implizit der erste Einsatz gehört. Ich habe das Stück noch nie gehört: Es scheint das einzige vollständige Werk im Eton Choirbook zu sein, das noch nie aufgenommen wurde.

«This is the record of John» von Orlando Gibbons liebe ich, seit ich es im Alter von 15 Jahren zum ersten Mal gesungen habe. Es vertont die Stelle im Johannesevangelium, als die Juden die «Priester und Leviten» zu Johannes sandten, um ihn zu fragen, wer er sei, worauf er antwortet: «Ich biiiiiin nicht der Christus», mit einem zauberhaften Melisma auf «bin». Dann fragen sie ihn, ob er ein Prophet sei, «und er antwortete: Nein», in abrupten einzelnen Noten. Schliesslich fragen sie ihn, wer er sei, und endlich singt er feierlich, dass er eine Stimme sei, die in der Wüste ruft: «Bereitet den Weg des Herrn!» Diese wenigen Worte mögen als Begründung kaum genügen, warum mir diese kleine Verse Anthem als eine der vollkommensten Kompositionen der Musikgeschichte erscheint. Aber es ist mir eine grosse Freude, die Leser einzuladen, meine Freude zu teilen. Ich bin dabei!

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Musiker:innen

2026

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Sa. 26.09.26 So. 27.09.26 18:15 Konzert

Kirche Reigoldswil &
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November

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A Secret Christmas
So. 29.11.26 18:15 Konzert

Barfüsserkirche
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Dezember

Frölich Wesen: CD-Taufe

Das Liederbuch des Ambrosius Kettenacker
Do. 17.12.26 19:00 Intro 19:30 Konzert

Dorfkirche Riehen